Unser großer Konferenzraum im C- Gebäude zeigt sich sorgsam umgestaltet. Mit viel persönlichem Einsatz hat Lehrerin Sonja Graf den eher nüchternen Ort gestaltet und die Möglichkeit für Unternehmen geschaffen, sich unseren angehenden staatlich geprüften Technikern vorzustellen und Räume für Gespräche zu ermöglichen.
Die entspannte Atmosphäre trägt dazu bei, dass die Firmenvertreter offene Worte finden:
„Die Auftragslage hat derzeit sicherlich Luft nach oben“, sagt Ernst-Jan Oellers, der die Firma Bellmer vertritt, „aber wir wissen, dass zahlreiche Mitarbeiter der Boomer-Generation demnächst in Rente gehen und so suchen wir vor allem Mitarbeiter in der Automatisierung und der Konstruktion.“ Auch Frau Wilde von der SMS-Group spricht die verhaltende Wirtschaftslage offen an. „Wir suchen eher spezialisierte Kolleginnen und Kollegen im Bereich Elektrotechnik und Mechatronik, auch Programmierer sind immer herzlich willkommen.“ Einen Stand weiter, bei der Firma Hell, treffen die angehenden Techniker auf einen ehemaligen Absolventen der Fachschule, Herrn Mika. Er weiß genau, warum er seine Firma auf die Firmenmesse aufmerksam gemacht hat, denn schließlich kennt er die qualitativ ausgezeichnete Ausbildung, die die Techniker an unserer Schule erhalten, aus eigener Erfahrung. „Wir befinden uns auf Expansionskurs. In der Baubranche herrscht eine sehr gute Auftragslage. Wir suchen daher vor allem Automatisierer und Projektleiter! Bestimmt gibt es da Interessenten.“
Und so zeigen sich überall angeregte Gespräche, die mitgebrachten Ausstellungsstücke werden erläutert, die zahlreichen digitalen Beiträge an den Ständen werden diskutiert. Bei Kaffee und Snacks können sich dann auch die Organisatoren langsam entspannen.
„Ich bin sicher, dass unsere Firmenmesse auch in Zukunft gut besucht sein wird“, meint der Leiter der Fachschule Maschinenbautechnik, Bernhard Fleischer. „Für unsere angehenden Techniker im ersten Studienjahr ist dies ein unverzichtbares Angebot, niederschwellig mit den Firmen in Kontakt zu treten und für ihre Projektarbeiten Partner zu gewinnen. Unsere Absolventen des zweiten Jahres schauen schon über die demnächst anstehenden Prüfungen hinaus. Sie bekommen hier ein Gefühl dafür, wie wertvoll ihre Ausbildung bei uns ist.“ Und die teilnehmenden Unternehmen? Sie freuen sich über die Chance, so viele Interessenten von ihren Angeboten überzeugen zu können.
„Eine absolute Win-Win-Situation“, meint Bernhard Fleischer zufrieden.
















































