Pädagogische „Konferenz“ des Kollegiums

Im schulischen Alltag geht uns häufig der Blick für persönliche Begegnungen und den notwendigen, zwischenmenschlichen Austausch verloren. Fachliche Absprachen, Notenbesprechungen, Hektik in den Pausen und gehetzte Klassenraumwechsel prägen dagegen unsere Schultage. Es wurde Zeit, wieder mal etwas für UNS zu tun.

So stand der zweite schulautonome Tag am 28. April im Zeichen der Teambildung und der Gemeinschaftsförderung. Präzise vorbereit von unserem Lehrerrat, von einzelnen Kolleginnen und Kollegen und der Schulsozialarbeit, ging es ab 8.30 Uhr in verschiedene Workshops. In drei Zeitslots gab es die Möglichkeit, in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten hineinzuschnuppern, Bash-oder Exit-Games zu spielen, Werwölfe zu entlarven, Sport zu treiben oder die Kooperation zu stärken. Derweil kümmerte sich eine Gruppe um das leibliche Wohl aller und kochte für das gesamte Kollegium ein Dreigangmenü. Das gemeinschaftliche Mittagessen im Schüleraufenthaltsraum zeigte dann auch bereits, dass die Idee des Austauschs miteinander aufgegangen ist. Munter wurde von den einzelnen Aktionen berichtet und so mancher zeigte sich beeindruckt von der Arbeit und den spezifischen Kenntnissen und Fertigkeiten der Kolleginnen und Kollegen in den Werkstätten – und nicht zuletzt am Herd!

Es hat sich gelohnt, dass wir uns wieder deutlich gemacht haben, dass wir EIN Kollegium sind, unsere Vielfalt eine Stärke ist und wir uns doch an mancher Stelle auch ganz gut kennen. ICH wusste jedenfalls sofort, dass der verbliebene Werwolf Gaby war. 30 Jahre gemeinsame Arbeit an unserer Schule lassen MICH nicht auf Gabys Pokerface hereinfallen!