Bunte, farbenfrohe Plakate liegen auf langen Tischreihen im Konferenzraum B101 aus, um die sich im Rahmen eines Gallery-Walks am Tag der Offenen Tür unserer Schule zahlreiche Besucher scharen.

„Wir haben den Auftrag von der Stadt erhalten, die alten Plakate des Fachbereichs Wohnen und Soziales, die für ihr Bildungs- und Teilhabepaket werben, zu überarbeiten. Und das war dringend nötig“, erläutert Anja Heyes, stellvertretende Bildungsgangleiterin der Gestaltungstechnischen Assistenten unserer Schule, augenzwinkernd. Und so machte sich die GTA-Mittelstufe, die AGT21V und AGT22V ans Werk. Vom Briefing über erste gestalterische Umsetzungsideen bis hin zur „Verteidigung“ der Plakatentwürfe konnten die Schülerinnen und Schüler in dieser realistischen Auftragssituation spätere berufliche Auftragssituationen einüben.

„Wir müssen mehr Kinder und Jugendliche ansprechen in die Vereine zu gehen und dafür im Bedarfsfall Hilfen über das Bildungs-und Teilhabepaket zu verlangen“, erläutert Herr Weuthen, Fachbereichsleiter Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach. Weil die Entscheidung schwerfiel, wurden letztlich fünf Plakatentwürfe als „Sieger“ ausgewählt, die in den nächsten Wochen in der Stadt Mönchengladbach zum Einsatz kommen.

Routiniert erklären die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Ideen. „Da Kinder angesprochen werden sollen, habe ich mich gefragt, was mich selbst als Kind angesprochen hätte und so habe ich eine Comicfigur in den Mittelpunkt meines Entwurfs gerückt“, erklärt Toni. Der selbst getextete Slogan im Entwurf von Mona und Marie „Mitmachen möglich machen“ überzeugt die Betrachter aufgrund der Eingängigkeit und Professionalität. Der Auftraggeber ist begeistert, lobt die Zusammenarbeit und zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Umsetzungsideen.

„Wir wünschen uns mehr solcher konkreter und realer Auftragssituationen für unsere Schülerinnen und Schüler“, sagt Anja Heyes abschließend „denn unsere Schülerinnen und Schüler wollen zeigen was sie können – und das ist eine ganze Menge!“

Sabine Kannen

Fotos: Martin Pesch